Sati, die Erinnerung ist der Erlebnisspeicher bzw. das Gedächtnis des Geistes (mano). Die Erinnerung besteht im Innersten des Daseinskreislaufes (samsara) und hält uns einerseits fest, ist aber andererseits notwendig, um uns herauszuführen.

 

Das Paliwort sati ist abgeleitet von sarati (erinnern); sati bedeutet wörtlich: das Eingedenksein, die Erinnerung, Sich-ins-Gedächtnis-zurückrufen. Es heißt von dem Heilsschüler, der sati hat: "Was da einst gesagt und getan wurde, daran denkt er, daran erinnert er sich." (Majjhima Nikaya 53). Bei allem Tun und Lassen bleibt der Heilsgänger, welcher den täuschungsfreien Anblick der Wahrheit gewonnen hat, eingedenk dieses Anblicks und der zum Heil führenden Gesinnungs- und Verhaltensweisen. Wir kennen das Wort auch von Sati-patthana, hier meist mit Achtsamkeit übersetzt. Wir sollten bei den Meditationsanweisungen für "Achtsamkeit" also immer bedenken, dass wir uns "die Wahrheit in Erinnerung" rufen.

Achtsamkeit braucht allerdings jeder, der ein beliebiges Ziel verfolgt, auch wenn es ein gewöhnliches oder gar ein verbrecherisches ist. Die gewöhnliche sati ist daher inhalts- und zielneutral. Aber sati als Heilskraft kann aus sich allein nicht verstanden werden, sondern bezieht sich auf die Lehre, denn dieser gilt es eingedenk zu sein: eingedenk der Wahrheit des Leidens und des wahren, ewigen Wohls und der vollkommenen Befreiung von allem Leiden.

Wo ist die Erinnerung anzusiedeln? Unser Wort "Gedächtnis" deutet auf einen ausschließlich festen Zustand im physischen Gehirn hin, in dem die "Erinnerungen" quasi "abgelegt" werden.

Wir wissen aber von uns selbst, dass unser Gedächtnis nicht zwei Augenblicke dasselbe ist, denn jeder Erlebnisaugenblick ist ein neues Datum, das in das Gedächtnis hineinkommt, so dass auch dieses sich ununterbrochen verändert. Ein Sechzigjähriger erinnert sich unvergleichlich mehr als ein Zwanzigjähriger. Durch Erkrankung des Gehirns (Alzheimer) können gesammelte Erinnerungen nicht mehr zugänglich sein. Die Erinnerungen im feinstofflichen Körper (kaya) werden durch diese Krankheiten nicht beeinträchtigt. Die vom Erwachten erwähnte Tatsache der Rückerinnerung an vergangene Daseinsformen weist darauf hin, dass es neben dem grobstofflichen noch einen feinstofflichen Gedächtnisfundus gibt, der unvergleichlich größer ist, aber dem Menschen normalerweise nicht zur Verfügung steht. Erst wenn der Mensch die üblichen menschlichen Normen überstiegen hat, nämlich frei von jedem sinnlichen Begehren geworden ist, werden seine Gedächtnisinhalte immer mehr verfügbar.

Der Buddha erinnerte sich und wusste von großen Entwicklungszyklen, wie sie in der Lehrrede Digha-Nikaya 27 von den Weltentstehungen und Entwicklungen der Wesen auch von ihm geschildert wurden. Der normale westliche Mensch, der das Leben mit dem Körper identifiziert, muss annehmen, dass sein Bewusstsein erst mit der Entwicklung im Mutterleib entstanden sei und darum auch nichts von früheren Zeiten enthalten könne. Und da er ebenso von allen anderen Menschen denken muss, so kann er gar nicht damit rechnen, irgendwo auf "Erinnerung", echte Erinnerung von vorzeitlichen Daseinsformen zu gelangen. Darum glaubt er sich angewiesen auf die Deutung von Funden in Gesteinsschichten, Gräbern und Höhlen (die alle bereits das feste Element voraussetzen) und auf Kombinationen und auf Spekulationen darüber. Wer aber das Wesen des Geistes, des Bewusstseins begriffen hat als die Dimension des Lebens und Erlebens überhaupt, in welcher und aus welcher eben alles Erfahrene besteht, das Ich und die Welt und auch "Zeit" und "Raum", der fragt nicht mehr nach dem Anfang des Geistes, des Bewusstseins, zumal auch die Vorstellung von "Anfang" und "Ende" nur durch Bewusstsein vorhanden ist. Er erkennt aber auch zugleich, dass ihm dieses umfassende Bewusstsein nicht zur Verfügung steht.

Die Sicht des Altmeister des Tibetischen Buddhismus, Lama Anagarika Govinda ist folgendermaßen beschrieben: "Das Gedächtnis des Tiefenbewusstseins ist nicht eine Art Rumpelkammer, in der unterschiedlich alles vom Oberflächenbewusstsein als nutzlos Abgestoßenes oder für wertlos Erachtete aufgespeichert wird, sondern es hat die Eigenschaft, alle Erfahrungsinhalte in solcher Weise zu assimilieren und zu verwandeln, dass sie, aller zeitlichen und persönlichen Trivialitäten und Zufälligkeiten entkleidet, sich zu lebendigen archetypischen Symbolformen kristallisieren und sich zu einem Netz unendlicher Beziehungen zusammenfügen, deren Zentrum das individuelle Tiefenbewusstsein ist. Da dieses Zentrum aber nicht statisch ist, sondern sich infolge ständig neu einströmender Erfahrungsinhalte in dauernder Fortbewegung befindet, so wird dieses Zentrum zu einer zentralen Achse psychischen Wachstums, die sich durch zahllose, einander bedingende und ununterbrochenen aufeinanderfolgenden Existenzen erstreckt.

Der Übergang von einer Existenz zur anderen hat jedoch nach buddhistischer Vorstellung nichts mir einer "Seelenwanderung" zu tun, in der eine seelische Wesenheit oder Entität (im Sinne einer in sich abgeschlossenen, sich gleichbleibenden seelischen Einheit) von einem Körper zum anderen wandert, sondern ist eher als eine Art Zentrumsverschiebung einer räumlich und zeitlich nicht begrenzten Bewusstseinskraft auf der Achse ihrer Entwicklungsrichtung zu verstehen.

Die Tiefendimension unseres Bewusstseins reicht nach buddhistischer Auffassung wie auch nach der modernen Tiefenpsychologie in eine anfanglose Vergangenheit zurück und hat darum das gesamte Universum zur Basis, obwohl nur diejenigen Inhalte in den Bereich unserer Wahrnehmung kommen, die zu den Notwendigkeiten unserer augenblicklichen Situation oder den Interessen und Bestrebungen unseres Intellektes in direkter Beziehung stehen."

In der Lehrrede "Die große Rede von der Bedingungskette" (Digha Nikaya 15) erklärt der Erwachte den Bedingungszusammenhang (paticcasamuppada) dem ehrwürdigen Ananda. In dieser Lehrrede zeigt der Buddha auf, dass es einen Kreiszusammenhang innerhalb des Bedingungszusammenhanges gibt, an dem das Gedächtnis beteiligt ist. Dabei zeigt sich, dass vinnana (die programmierte Wohlerfahrungssuche) des Menschen durch nama-rupa, das Psycho-Physische ("Leib und Seele") bedingt ist und umgekehrt, daher eine Endlosschleife ist und die beiden sich gegenseitig stützen.

Fritz Schäfer schreibt in einem Kommentar zu dieser Lehrrede in seinem Buch "Realität nach der Lehre des Buddha":

"Die Funktion des Prozesses namens Bewusstseinsablauf (vinnana) ist es, sobald sich durch ... Berührung ... seine Resonanz, das Gefühl, als wohl oder weh bemerkbar macht, im Erlebnisspeicher des Geistes (mano), dem Gedächtnis (sati) nachzusehen, was es gewesen sein mag, was die betreffende Gefühlsresonanz ausgelöst hat ...

Es gibt keine programmierte Wohlerfahrungssuche (vinnana), die für sich allein bestünde. Sie besteht immer in Abhängigkeit vom Psycho-Physischen (nama-rupa): Weil wir über die sechs Sinne sozusagen ein "sechsfacher Hungerleider" sind, wird immer etwas von Außen erwartet. Das süchtige Lechzen nach außen wird, wenn nichts kommt, unerträglich. Um diesen Mangel aufzuheben, sucht der Mensch, suchen alle Wesen Befriedigung, Aufhebung des Mangels, und sie müssen es suchen mit der im Erlebnisspeicher des Geistes (mano), im Gedächtnis (sati) eingetragenen Erfahrung: "Diese Dinge tun wohl, jene wehe".

Es ergibt sich folgende Darstellung von nama-rupa:  

So wie die Form (rupa) nichts ist als die Zweiheit der fünf Sinneswerkzeuge und ihrer Objekte (Auge und Bild, Ohr und Ton, Nase und Duft, Zunge und Saft, Körper und Tastbares), ebenso bezieht sich nama auf die Zweiheit des sechsten Sinnes, nämlich auf Gedächtnis und Gedanken. Wo Form ist, da ist auch immer Gedächtnis dabei, es gibt keine isolierte Form an sich.

Was wohl und wehe tut, wird von dem Geschmack der einzelnen Dränge beurteilt, die auf Bestimmtes aus sind und Bestimmtes nicht mögen. Im Geist ist aus den gesamten bisherigen Lebenserfahrungen eingetragen, was den verschiedenen Anliegen wohltut und was ihnen wehtut und wie das Wohltuende möglichst zu erreichen ist und wie das Schmerzliche möglichst vermieden werden kann. Danach werden Körper und Geist bei allen zukünftigen Anliegen und Regungen gesteuert und eingesetzt.

Insofern ist das Gedächtnis, die Erinnerung (sati) auch eine Art Bindeglied zwischen dem Psycho-Physischen (nama-rupa) und dem Bewusstseinsablauf (vinnana), welcher wiederrum der Verflechter ist, der die Psyche mit den Dingen verflicht und verstrickt.

Im Sterben verlässt die programmierte Wohlerfahrungssuche (vinnana)  mit der feinstofflichen Form des Psycho-Physischen den bisher benutzten Fleischkörper, der dadurch zum Leichnam wird, und lenkt das Psycho-Physische in seiner gewohnten Aktivität in ununterbrochenen Erfahrungsakten je nach der Reinigung oder Besudelung des Herzens im Rahmen der karmischen, gewirkten Möglichkeiten zu reineren oder dunkleren Wesen und Situationen und lenkt auch das Psycho-Physische anlässlich der Paarung zweier Lebewesen in den Mutterleib, wodurch wieder ein neuer Fleischkörper aufgebaut wird und dann zur Geburt kommt.

Wir sprechen zwar von "Tod", aber es ist gut, wenn wir bedenken, dass gerade der Sterbende selbst keinen Tod erlebt, nur der Zuschauer. Der Sterbende erlebt nur einen Umzug. Darum ist für die Menschen, die aus dem groben Körper aussteigen, auch der Geist nicht zugrunde gegangen, das Erinnerungsvermögen nicht verloren gegangen. Sie treffen "drüben" die bereits vorangegangenen Verwandten und Freunde und denken und agieren weiterhin in gewohnter Weise. Aber das Bewusstsein des vergangenen Menschenlebens mit seinen gehabten Beziehungen wird drüben allmählich überdeckt durch neue Eindrücke. Umgekehrt ist es anders. Die Wesen, die von der leichteren Körperlichkeit (dibba kaya und mano maya kaya) zum Menschentum kommen (olarika kaya), haben in dem groben Körper meistens keine Erinnerung mehr an früher. Es gibt dennoch viele Menschen, welche sich von Kind an ihres früheren Daseins oder gar mehrerer Daseinsformen erinnern.

Dann (nach der Geburt) tritt auch "Unterbewusstes" wieder in die Wahrnehmung (kamma-vipaka). So sagt der Erwachte (Majjhima Nikaya 18):

"Was man sich gegenüber gestellt hat (was also als solches ins Gedächtnis eingetragen ist), das erscheint, dadurch bedingt, dem Menschen als Reihe der Begegnungswahrnehmungen mit Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Diese Wahrnehmungen treten heran als von den Sinneseindrücken erfahrbare Formen, Töne, Düfte, Geschmäcke, Tastungen und Denkobjekte."

Der Erwachte sagt, dass die meisten Menschen sich des Übergangs von drüben in den Mutterleib und der Geburt aus diesem nicht bewusst sind, einige aber doch. Er nennt vier Bewusstseinsgrade (Digha Nikaya 33):

1. Es gibt Wesen, welche unbewusst in den Mutterschoß einsteigen, unbewusst im Mutterschoß verweilen (und den Körper aufbauen) und unbewusst daraus hervorkehren zur Geburt als Mensch.

2. Es gibt Wesen, welche von drüben her als jenseitiges Wesen zwar noch bewusst in den Mutterschoß einsteigen, aber dort das Bewusstsein verlieren und unbewusst darin verweilen (und den Körper aufbauen) und darum auch unbewusst hervorkehren zur Geburt als Mensch.

3. Es gibt Wesen, welche (als Jenseitige) bewusst in den Mutterschoß einkehren, auch bewusst darin verweilen (und den Körper aufbauen), aber dann ihr Bewusstsein verlieren und unbewusst (ihrer Vergangenheit) zur Geburt kommen.

4. Es gibt Wesen, deren Selbstbewusstheit so stark und fest ist, dass sie nicht nur (als Jenseitige) bewusst in den Mutterschoß einsteigen und bewusst darin verweilen, sondern auch bewusst zur Geburt kommen und somit ihre Vergangenheit, ihr früheres Leben kontinuierlich im Gedächtnis behalten haben.

Diese letzten Wesen wissen also von der Geburt an um ihre frühere Existenz, aber sie beginnen erst etwa ab zweitem, drittem, viertem Lebensjahr von der ihnen bewussten Vergangenheit zu sprechen, weil sie erst dann fähig werden, ihr inneres Wissen auszudrücken. Solche Fälle kommen in allen Kulturen und zu allen Zeiten vor.

Wenn ein Mensch auf Grund neuer Erfahrungen andere Ziele als bisher anstrebt oder seine Vorgehensweise ändert, also seine Wohlerfahrungssuche umprogrammiert, so wird auch die Psyche verändert, ohne Anfang, ohne Ende. Gefühlsgetränkte Wahrnehmung ist alles, was wir erleben, immer wieder.

Die Wende kommt nur durch das "Wunder der Lehrunterweisung". Das Wunder besteht darin, dass ein Mensch durch die rechte Anleitung eines Buddha ganz und gar umgewandelt wird, dass er nach dieser Umwandlung, Umerziehung ein ganz anderer ist, so dass er gar aus dem Wahntraum erwacht.

Wenn einmal durch Hören und Lesen der Lehre sowie durch rechte Aufmerksamkeit ein weisheitlicher Anblick im Geist entstanden ist, wird die programmierte Wohlerfahrungssuche durch die wiederholte Erinnerung (sati) an dieses Wohltuende daran gebunden. Es kommt der Wunsch nach Wiederholung und Ausbau des befreienden Anblicks auf.

Im Milindapanha 3.3.10 wird geschildert, wie König Milinda den ehrw. Nagasena nach Geist und Gedächtnis fragt. Darauf hin erklärt Nagasena, dass der Anhalt des Geistes das Gedächtnis ist:

Der König sprach: "Womit, ehrw. Nagasena, erinnert man sich an etwas, das vergangen und bereits vor langer Zeit geschehen ist?"

"Mit dem Gedächtnis (sati), o König."

"Wie denn, ehrw. Nagasena? Man erinnert sich doch wohl mit dem Geist, der Psyche (citta)  und nicht mit dem Gedächtnis!"

"Gibst du wohl zu, dass du schon manchmal an ein Geschäft, das du verrichtet hast, dich später nicht mehr erinnern konntest?"

"Gewiss, o Herr."

"Fehlte dir denn nun damals der Geist, die Psyche?"

"Nein, o Herr, das Gedächtnis fehlte mir."

"Warum sagst du aber dann, o König, dass man sich mit dem Geiste erinnere und nicht mit dem Gedächtnisse?"

"Klug bist du, ehrwürdiger Nagasena!"

Später schildert Nagasena dem König sechzehn Anlässe, aus denen Erinnerung aufsteigen mag. An einem Punkt erklärt er: "... wenn einer das Ziel des Stromeintritts verwirklicht hat...", d.h. die Lehre des Buddha so aufgenommmen hat, dass sie unauslöschlich in der programmierten Wohlerfahrungssuche (Bewusstsein) eingetragen ist. Dann kann sich um so mehr die dadurch auf Weisheit programmierte Wohlerfahrungssuche durchsetzen. Die, wenn auch nur kurzfristige, Erfahrung des Todlosen führt zu einer Umprogrammierung der Wohlerfahrungssuche, die zur Reinigung von Herz und Geist zwingt, zur Veränderung des Psychischen. Dies ist ein mehr oder weniger langer Weg.

Der schöne Buchtitel von Jack Kornfield - Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen - deutet darauf hin, dass ein längerer Prozess in Gang gesetzt wird, bis die programmierte Wohlerfahrungssuche (vinnana) durch das Erreichen des unverletzbaren Wohls (nibbana) zur Ruhe kommt.

Und in der 95. Lehrrede der Mittleren Sammlung beschreibt der Erwachte Schritt für Schritt die Stufen, wie ein Wahrheitssucher bis zur vollen Erkenntnis der Wahrheit gelangt:

  1. Vertrauend kommt er zu dem Lehrer heran.
  2. Herangekommen schließt er sich ihm an.
  3. Bei ihm ist seine ganze Aufmerksamkeit auf Hören gerichtet.
  4. So hört er die Lehre mit offenem Ohr.
  5. Die gehörte Lehre behält er im Gedächtnis. (Kommentar: Das Aufnehmen der Lehre in das Gedächtnis und das Erkennen des Sinngehalts ist ein Prozess, der sich über längere Zeit hin erstreckt und der je nach Intensität und Ausdauer und Gründlichkeit, mit der er betrieben wird, zu der erforderlichen Kenntnis jenes Bildes der Existenz führt, das der Erwachte durch seine eigene Erfahrung erlebt und erfahren hat und von dem er in den Lehrreden immer wieder berichtet. Dieses Bild der Existenz übersetzt der Erwachte in seine Lehrreden hinein. In jeder Lehrrede berichtet er Teile davon, und diese Lehrreden müssen wir aufnehmen und müssen das in ihnen Gesagte zusammensetzen zu einem uns verständlichen Bild.)
  6. Die so bewahrten Lehren prüft er gründlich auf ihren Sinn.
  7. Dem gründlich Prüfenden erschließen sich die Lehren.
  8. Durch das Verständnis der Wahrheit erwächst ein neuer Wille.
  9. Ist der Wille geboren, so wird er entschlossen.
  10. Mit Entschlossenheit wägt er sein Vorgehen ab.
  11. Klar geworden über sein Vorgehen, arbeitet er sich vorwärts.
  12. Indem er nun gründlich und beharrlich arbeitet, kommt er zur eigenen Erfahrung dieser weltüberlegenen Wahrheit und mit alles durchdringender Klarheit sieht er sie.