Ich frage dich, o Gotama, du Weisheitsreicher:

Wie handelnd werden die zu rechten Jüngern,

Die aus dem Hause ziehn und Mönche werden

Und die als Laienjünger leben in der Welt?

(Sutta-Nipata Vers 376)

Herzlich willkommen auf dieser Webseite zur Lehre des Buddha.

Im Verlaufe des letzten Jahrhunderts hat die Lehre in Deutschland eine Heimat gefunden. Wegweisend für die moderne Buddhismusforschung ist die 1881 veröffentlichte Abhandlung Der Buddha. Sein Leben, seine Lehre, seine Gemeinde geworden. Hierin erbrachte der deutsche Indologe Herman Oldenberg den Nachweis der Historizität des Buddha. In der Folgezeit, der Jahrhundertwende (Belle Époque) in Europa traten die ersten ernsthaften deutschen Buddhisten auf. Siehe hierzu auch die Kapitel:

Geschichtliches sowie Pioniere des Buddhismus in Deutschland.

Auf dieser Webseite möchte ich einige grundlegende Informationen zur Lehre darstellen. Zu diesem Zweck zitiere ich oft  aus Texten von Paul Debes (1906-2004). Der Dank geht an Frau Ingetraut Anders-Debes für die Genehmigung dazu. Paul Debes war einer der großen Pioniere der Lehre des Buddha in Deutschland.

In der heutigen Zeit werden wir Menschen durch die digitale Entwicklung immer mehr an schnelle Bildeindrücke gewöhnt. Diesem Trend entsprechend habe ich eine Lebensgeschichte des Buddha in Bildern eingebaut, erläutert anhand des Pali-Kanons. Die Bilder sind eine Dhamma-Gabe eines asiatischen Theravada-Mönches.

Die Navigation auf diesen Seiten ist ansonsten ganz einfach. Auf den Schaltflächen links, die man anklicken kann (man kann nach oben und unten scrollen) finden Sie eine große Themenauswahl, die einen übersichtlichen Einblick in die Lehre geben soll. Durch den Button "Startseite" gelangen Sie wieder zu dieser Seite. Die gesamte Seite ist frei von Werbung.

Versuchen Sie, langsam und achtsam durch die Seiten zu blättern, nehmen Sie sich etwas Zeit. Ein ruhiger Ablauf wird Ihnen Wohlbefinden und gute Erkenntnisse bereiten.

Vom Buddha ist folgende Aussage über die rechte Darlegungsweise der Lehre überliefert:

Nicht leicht ist es, Anando, anderen die Lehre darzulegen. Wer anderen die Lehre darlegt, sollte sich dabei fünf Dinge im Geiste gewärtig halten. Welche fünf?

  1. Eine schrittweise, fortschreitende Darlegung will ich geben, so denkend, soll man anderen die Lehre darlegen.
  2. Einen übersichtlichen Einblick soll die Darlegung geben, so denkend, soll man anderen die Lehre darlegen.
  3. Mit der Absicht zu helfen und zu fördern, so denkend soll man anderen die Lehre darlegen.
  4. Nicht um eines äußeren Vorteils willen will ich sprechen, so denkend, soll man anderen die Lehre darlegen.
  5. Weder auf mich selber noch auf andere anspielend, so denkend, soll man anderen die Lehre darlegen.

     (Anguttara Nikaya V, 159)

Über Anregungen, Kritik und Lob freue ich mich, dazu dient der Button "E-Mail".  Den ersten Kontakt mit der buddhistischen Welt hatte ich im Jahre 1970 durch einen Meditationstext des japanischen Zen-Meisters Dogen (1200-1253). Als kleine Reminiszenz daran erwähne ich diesen Meister hier mit seinen Lebenslauf.

 

L.N.

Letzte Aktualisierung: 25.09.2017

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